Citalopram

Der Wirkstoff Citalopram ist das meist  verordnete  Psychopharmakon in Deutschland. Vielen ist auch unter dem Markennamen Cipramil bekannt. Citalopram wird bei affektiven Störungen wie Depressionen, Angststörungen und Zwangsstörung eingesetzt. Heute schreibe ich über den Wirkstoff, seine Nebenwirkungen und meine Erfahrungen.

Der Wirkstoff

Citalopram ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Das bedeutet, dass es wie alle SSRI, die Konzentration von Serotonin im Synaptischen Spalt erhöht. Das wiederum führt zu eine Besserung der Symptomatik bei Erkrankungen wie Depressionen.

Es hat eine lange Halbwertszeit von 36 Stunden. Dadurch bleibt es beim Absetzten noch lange im Blut und wirkt weiter.

Hier findet Ihr ein Video, wo ich ausführlich beschreibe wie Antidepressiva wirken und was passiert wenn man Antidepressiva absetzt.

Die Dosierung

In einer Dosierung von 10-20 MG wird es meistens bei Depressionen angewendet. Höhere Dosierungen werden häufig bei Ängsten und Zwängen angewendet, da diese Erkrankungen oft eine höhere Dosierung benötigen. Die Höchstdosis beträgt 60 MG Citalopram.

Nebenwirkungen 

Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

  • Übelkeit
  • Schlafstörungen
  • Schwitzen
  • Appetitlosigkeit
  • Mundtrockenheit
  • Verlängerung der QT Zeit ( Besonders bei älteren Menschen)

Wie bei allen SSRI kann die Einnahme von Citalopram, zu Störungen beim Orgasmus führen. Das tritt besonders häufig unter höheren Dosierungen jenseits der 20 MG auf.

SSRI stehen zudem unter Verdacht bestehende Suizid Gedanken zu verstärken. Darauf sollte man besonders in den ersten Wochen der Einnahme achten.

Video

Ich habe auch ein kleines Youtube Video über Citalopram gemacht.

Meine Erfahrungen

Ich habe Citalopram mehrmals gegen meine Zwangsstörung verschrieben bekommen. Einen Stimmungsaufhellenden Effekt bemerkte ich bereits nach einer Woche. Es hat aber bis zu 8 Wochen gedauert bis Citalopram auch gegen meine Ängste und Zwänge gewirkt hat. Das ist gar nix ungewöhnliches es vergehen häufig Wochen, bis SSRI bei Ängsten und Zwängen ihre Wirkung entfalten.

Mir persönlich hat Paroxetin besser gegen meine Zwänge und Ängste geholfen, aber das ist bei jedem Unterschiedlich. Dem einem Hilft Citalopram besser dem anderen Paroxetin. Den Grund hierfür haben Psychiater bis heute nicht gefunden.

Als Nebenwirkungen bemerkte ich vermehrtes Schwitzen. In den ersten Wochen hatte ich auch etwas mit Schlaflosigkeit zu kämpfen. Das verging aber nach einiger Zeit.

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Was sind eure Erfahrungen mit Citalopram?

  • Natalie Frommherz

    Ich habe 30mg Citalopram aufgrund meiner Bulimie , Vgw und den daraus resultierenden Depressionen bekommen. Das war Mitte 2013. Die Nebenwirkungen waren bei mir schon nicht schön: ständiges Gähnen und starke Müdigkeit ( kam auf Arbeit gar nicht gut an, da ich zu Beginn der Einnahme sämtliche Wecker nicht wahrgenommen habe… und bis zuletzt nichtmal meine Lütte durchs Babyphone), Mundtrockenheit, dauerhafte Nasennebenhöhlenentzündung und Druck auf den Augen. Ich weiß, Alkohol sollte man damit nie verbinden, kommt auch nicht gut. Habe mich komisch verhalten oder bin an Ort und Stelle einfach weggepennt und war auch durch nichts wach zu bekommen. Echt schlimm! Zuletzt habe ich keine Wirkung mehr verspürt, bin ständig nur hysterisch und nervös. Seit drei Wochen lebe ich jetzt ohne Citalopram, der merkwürdige Druck im Gehirn wird langsam weniger, das wie auf Drogen fühlen auch, aber ein nervliches Wrack bin ich noch immer. Vor der Einnahme war ich nie so….

    Man muss irgendwann ohne leben können und sich irgendwie selbst therapieren! Habe mir auch oft gewünscht wieder wie früher zu sein, durch die Erfahrung weiß man doch aber dass dies nicht möglich ist.

    LG,
    Natty

    • imzweifel

      Hallo Natty,

      erst einmal vielen Dank für deinen Beitrag.

      Du hast vollkommen Recht!

      Medikamente können aber müssen keine Hilfe sein. Letztendlich ist es wie du sagst, man ist sich oft der beste Therapeut.

      LG

      Michael

  • lilith

    Lieber Michael,

    Grundstätzlich gefällt mir dein Blog echt gut. Allerdings habe ich mich aufgrund der eigenen Erkrankung viel mit Thema befasst und sehe psychiatrische Behandlungen, aber auch unser Gesundheitssystem generell inzwischen ehrlich gesagt sehr kritisch.

    Hier mal ein paar Beispiele, sozusagen das kleine 1×1 des heutigen Gesundheitssystems (die vielleicht auch für dich und andere interessant sind, die noch ambulant oder stationär in Behandlung sind und die auch nicht nur für psychische Erkrankungen gelten):

    1) Wie Diagnosen und Behandlungen zustande kommen

    Chefärzte und Stationsteams einer Klinik müssen eine festgelegte Anzahl bestimmter Diagnosen stellen und Behandlungen durchführen. Egal ob sinnlos oder schädlich.

    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-wie-die-fallpauschale-aus-heilern-unternehmer-macht-100.html

    http://www.cicero.de/kapital/zehn-jahre-krankenhaus-reform-drg-fallpauschalen-dr-oeconomicus-am-op-tisch/53983

    http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/gesundheit/krankenhaeuser-kliniken-operationen-simulator-gkv100.html

    2) Weshalb Medikamente verordnet werden

    Bei Anwendungsbeobachtungen (AWB) erhalten Kliniken (oder auch der ambulante Arzt) Geld dafür, dass sie ein bestimmtes Medikament an eine festgelegte Anzahl von Patienten in einer möglichst hohen Dosis über einen langen Zeitraum verschreiben. Auch andere Formen von Umsatzprovisionen sind möglich. Mit Glück bekommt man das richtige, mit Pech das falsche, viel zu lange, in viel zu hoher Dosis. Höchstwahrscheinlich braucht man gar keins.

    http://www.ndr.de/nachrichten/Unikliniken-kassieren-fuer-umstrittene-Studien,anwendungsbeobachtungen104.html

    https://correctiv.org/recherchen/euros-fuer-aerzte/artikel/2016/03/09/die-schein-forscher/

    Datenbank mit aktuellen AWB: https://correctiv.org/recherchen/euros-fuer-aerzte/datenbank/

    http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/medikamente_auf_empfehlung.html

    3) Wie meine Versicherung sich einmischt, wann, wie und ob ich gesund werde

    Zwischen Krankenkassen und Pharmaunternehmen bestehen ähnliche Verträge. Wie genau Umsatzprovisionen oder Gewinnbeteiligungen geregelt sind, muss nicht veröffentlicht werden. Der behandelnde Arzt erhält einen Bonus wenn er sich daran hält.

    https://www.abda.de/themen/recht/verbraucherrecht/rabattvertraege/

    http://gutepillen-schlechtepillen.de/arzneimittelpolitik-rabattvertraege-zwischen-pharmaherstellern-und-krankenkassen/

    http://www.iww.de/amk/archiv/arzneimittelrecht-amnog-impulse-fuer-direktvertraege-zwischen-krankenkassen-und-pharmaunternehmen-f6210

    4) Welchen Risiken ich ausgesetzt bin

    Wenn der Hersteller ordentlich zahlt, werden auch Medikamente verschrieben von denen man weiß, dass sie mehr schaden als nutzen. Da fast alle Medikamentenstudien von den Herstellern finanziert werden, werden negative Wirkweisen möglichst lange verschwiegen.

    http://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201504/157h/index.php

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/neuroleptika-wenn-psychopillen-das-gehirn-schrumpfen-lassen-13379742.html

    Anstatt auf die gesellschaftlichen Ursachen für Depressionenaufmerksam zu machen – das übermäßige Perfektionisstreben, den zunehmenden Druck in der Arbeitswelt, die Anonymität und Schnelllebigkeit – hat sich die Medizin einfach dem Kapitalismus unterworfen. Von psychiatrischen Diagnosen, Medikamenten, Forschungsprojekten, Krankenhausaufenthalten, Therapien profitieren Klinik- und Kassenkonzerne, Pharmahersteller, Ärzte, Therapeuten, Pfleger etc. Am wenigsten allerdings die Patienten selbst, die in einer ziemlichen kranken Welt als Freaks abgestempelt und mit Pillen ruhiggestellt oder sogar zerstört werden.

    Ich denke, dass wir in einer Welt leben, die einfach nicht so schön und perfekt ist, wie es von Politik, Medien und Eliten gerne dargestellt wird. Und dass es normal wäre, da traurig zu sein, nicht mehr zu können, kritisch zu sein und auch mal unperfekt sein zu wollen. Wetten, dass wenn sich die Leistungsgesellschaft ändern würde, alle Psychiatrien schließen könnten? Das wissen auch Psychiatern und Therapeuten. Nur wären sie dann arbeitslos.

    Natürlich kann es einem mit SSRI oder anderen ADs relativ schnell besser gehen – das ist aber auch kein Wunder, da sie pharmakologisch sozusagen „saubere Drogen“ sind, also nicht abhängig machen, aber ähnlich wirken. Ehrlich wäre es aber, wenn man dann nicht mehr von Antidepressiva spricht, die die Krankheit Depression bekämpfen sollen, sondern von dem was sie tatsächlich sind – leistungssteigernde und stimmungsausgleichende Substanzen, die uns in einer extrem komplexen – für den Menschen vielleicht zu schnellebigen – Welt weiter funktionieren lassen. Wir wissen nicht, was eine langfristige Einnahme bewirkt.

    Was aber erwiesen ist (und da steht auch kein Hersteller dahinter ;)), dass der „Depressive“ die Welt in Wahrheit realistischer sieht als der „Gesunde“. Ich denke, es lohnt sich für jeden mal darüber nachzudenken. Alles ist eine Frage der Betrachtung. Liebe Grüße 🙂

  • lilith

    Nachtrag (den Text habe ich so ähnlich auch schon auf anderen Blogs veröffentlicht, damit er möglichst viele erreicht):

    In vielen Fällen schadet eine medizinische Behandlung heute mehr als dass sie nützt – ohne, dass der Patient etwas mitbekommt. Z.B. wenn schon Anfang an die falsche Diagnose gestellt wird (wie bereits unten erwähnt, müssen Ärzte in Krankenhäusern bestimmte Diagnosen besonders oft stellen). Und dann unsinnige Behandlungen durchgeführt werden. Wer kein medizinisches Hintergrundwissen hat und keine Mediziner im engeren Verwandten- oder Freundeskreis muss dem Arzt blind vertrauen.

    Das ist im derzeitigen Gesundheitssystem ein Risiko! Vertraut euren Ärzten nicht blind, sondern informiert euch!

    Davon abgesehen, dass ich als Kranke Erfahrungen in Kliniken gesammelt habe, habe Ich selbst eine zeitlang im Gesundheitswesen gearbeitet und habe das Glück, Mediziner in der Familie zu haben. Ich hoffe, ich kann mit ein bisschen „Insider-Wissen“ weiterhelfen.

    Unsere Krankenkassenbeiträge steigen immer weiter. Noch nie waren wir so oft krank wie heute. Noch nie gab es so viele Depressionsbehandlungen, Herz-/Hüft-/…..OPs. Niemals zuvor haben wir so viele Medikamente geschluckt.

    Warum?

    Weil die Akteure unseres Gesundheitssystems, also Ärzte, Kliniken, Krankenkassen,
    Pharmaindustrie und Forschung über ein ziemlich komplexes Beziehungsgeflecht die Beiträge unter sich verteilen und sich vor allem gegenseitig bereichern.

    Dafür müssen wir möglichst oft und möglichst lange krank sein. Und möglichst viele Krankheiten und Diagnosen erfunden werden.

    Und die Politik hat es verpasst, dem Gesundheitssystem mit den richtigen Gesetzen Grenzen zu setzen.

    Hier ein Beispiel:

    Die Demenzdiagnose.

    Man weiß heute, dass Demenz durch die langfristige Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst wird (nämlich Mittel mit sogenannten anticholinergen Nebenwirkungen – z.B. Antiallergika, Neuroleptika, Antidepressiva und viele andere). –> http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=56204

    Statt das öffentlich zu machen und diese Medikamente vom Markt zu nehmen, setzen die Wissenschaftler an den Universitäten und Unikliniken „Demenz“ als Krankheit in die Welt, die ja noch völlig unverstanden sei.

    Warum?

    Weil sie dann Forschungsprojekte dazu durchführen können. Die Unikliniken bekommen dann Steuergelder aus dem Forschungsetat. Wenn die Wissenschaftler keine Forschung betreiben, verlieren sie ihren Job. Außerdem können sie über die Forschung ihr Gehalt steigern und sich einen Namen im Wissenschaftsbetrieb machen und Karriere machen.

    Die staatlichen Forschungsgelder reichen den Wissenschaftlern aber nicht für die Forschungsprojekte.

    Hier kommt die Pharmaindustrie ins Spiel. Sie finanziert die Forschungsprojekte ebenfalls. Damit sie etwas davon hat, entwickelt sie die passenden Medikamente zu der Krankheit. Deren
    Wirkung wird dann in den Studien untersucht und sie kommen
    deshalb immer besser darin weg, als sie eigentlich sind – sonst
    würden sie ja auf den Kosten für die Entwicklung des Medikaments sitzen bleiben. Schlimme Nebenwirkungen von den Medikamenten werden deshalb sehr lange nicht veröffentlicht, denn die einzigen die davon wissen sind die Wissenschaftler und die Unternehmen. Und die sind ja Partner im Forschungsprojekt.

    Und weiter:

    Der Patient dann in die Klinik und klagt über Demenzbeschwerden, die
    von seinen Medikamenten ausgelöst wurden – und deren Nebenwirkungen in früheren Studien eben nicht veröffentlicht wurden.

    Jetzt verdienen Klinik, Ärzte und Pfleger an seiner Behandlung und der Verschreibung der neuen Medikamente von denen eigentlich erwiesen ist, dass sie mehr schaden als nutzen.

    Ausserdem wird an ihm so viel wie möglich weiter geforscht, denn jede Studie zu nochso unsinnigen Dingen bringt Geld für die Klinik. Hier wird dann weiter getrickst: Man lässt die erste Behandlung ins Leere laufen, damit der Patient sich weiterbehandeln lassen muss – und zwar mit dieser neuen
    Methode oder dem neuen Medikament, zu dem gerade zufällig auch eine neue Studie läuft.

    Die Krankenkassen wiederum schaut sich das alles natürlich
    nicht untätig an. Sie schließt direkte Verträge mit den Medikamentenherstellern ab, in dem sie zusagt, dass ganz viele ihrer Versicherten nur dieses Medikament bekommt. In einer möglichst hohen Dosis und über einen längeren Zeitraum. Dafür bekommt sie etwas von den Gewinnen des Herstellers ab.

    Es verdienen also alle daran, wenn jemand dement ist. Nur dem Dementen selbst wird nicht geholfen. Und zugegeben, woher die Krankheit wirklich kommt wird auch nicht.

    Dabei ist die Demenz nicht die einzige Krankheit – es ist unter
    Wissenschaftlern bekannt, dass ein Großteil unserer Erkrankungen auf
    schlechte Medizin zurückzuführen ist.

    Bei den Neuroleptika ist es ähnlich gelaufen. Es war schon lange bekannt, dass sie mehr schaden als nutzen. Trotzdem wurden sie Jahrzehnte (!) verschrieben und es wird erst jetzt langsam öffentlich gemacht

    –> http://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201504/157h/index.php

    –> https://www.youtube.com/watch?v=9hlwGqy16j8

    Warum? Weil alle sehr lange an ihnen verdient haben.
    Jetzt können die Patienten wegen der Schäden durch die Neuroleptika mit neuen Medikamenten und neuen Therapien behandelt werden.

    Wenn wir auf einmal alle gesund wären, würde das System sich ja selbst abschaffen.

    Gerade in der Psychiatrie ist die Übermedikation und das Erfinden immer neuer Diagnosen schlimm. Ein Psychiater sagte mir, dass er in der
    geschlossenen Leute erlebt hat, die mit vier verschiedenen
    Psychopharmaka ruhiggestellt wurden. Weil für alle Medikamente der Hersteller eine Provision gezahlt hat und die Klinik das Geld dringend brauchte. Bei jedem von ihnen hätte ein einziges Medikament gereicht – aber eben
    das richtige, in der richtigen Dosierung. Das ist aber selten der Fall. Weil eben Arzt und Krankenkasse danach aussuchen, welcher Hersteller sie am besten bezahlt. Meistens wird es deswegen auch zu hoch dosiert. Schon wenn nur ein Medikament ein bisschen falsch dosiert ist, nur weil die Krankenkasse, der Arzt und der Hersteller besser daran verdienen, kann es dem Patienten viel schlechter gehen.

    Genauso kann es sein, dass die Kasse gerade einen Rabattvertrag für Psychotherapie abgeschlossen hat. Dann bekommt man vielleicht kein Medikament verschrieben, obwohl man eins braucht, sondern Psychotherapie.

    Am besten ist es man lässt sich von einem Arzt, mit dem befreundet ist behandeln. Oder liest sich selbst viel zu dem Thema durch und probiert selbst verschiedene Dosierungen aus.

    Unabhängige Studien, also die die nicht von den Medikamentenherstellern bezahlt werden, haben gezeigt, dass Medikamente bei psychischen Erkrankungen nicht wirklich helfen. Und Psychotherapie genauso wenig. D.h. wenn Medis, dann so wenig wie möglich in der geringsten Dosis wie möglich.

    Man muss sich trauen, auf sich selbst zu vertrauen.

    Auf gar keinen Fall sollte man blind Ärzten, Therapeuten und Kliniken vertrauen, die an einem verdienen und die Behandlung gerne unnötig in die Länge ziehen. Und einen im schlimmsten Fall viel kränker machen als man ist. Vor allem sollte man auf sich selbst hören und ehrlich zu sich selbst sein, wie es einem geht und wie man vorankommt.

    Viel Glück!!

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